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Rolf Gall

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  1. Das Bundesamt für Umwelt BAFU sucht Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter Revitalisierung und Fischerei 70 - 80% / Ittigen Lebensqualität für heute und morgen.Sie gestalten die Gewässer der Zukunft mit und unterstützen die Kantone in ihrer Aufgabe, die Gewässer zu revitalisieren. Zudem erarbeiten sie Grundlagen zum Vollzug und zur Weiterentwicklung in den Bereichen Revitalisierung, Gewässermorphologie und Gewässerraum. Ihre Aufgaben Entwicklung von Konzepten, Empfehlungen und Vollzugshilfen zum Vollzug der Gewässerschutzgesetzgebung, für die kantonalen Fachstellen und andere betroffene Akteure in den Bereichen Revitalisierung und Gewässerraum Unterstützung und Zusammenarbeit mit kantonalen Fachstellen beim Vollzug Beurteilung von Projekten aus den Bereichen Revitalisierung, Hochwasserschutz, Umwelt und Raumordnung bezüglich der spezifischen Kompetenzbereiche Verfassen von Antworten auf politische Vorstösse und Vollzugsfragen Ihre Kompetenzen Abgeschlossenes Hochschulstudium in Umweltnatur- , Natur- oder Umweltingenieurwissenschaften und mehrjährige Berufserfahrung, von Vorteil mit Wasserbauprojekten und Verwaltungserfahrung Engagiert und Interesse an der Schweizer Gewässerschutzpolitik Selbständige und zielorientierte Projektleitung und bearbeitung Teamgeist und Fähigkeit zum vernetzten Denken Gute aktive Kenntnisse mindestens einer zweiten Amtssprache und wenn möglich passive Kenntnisse einer dritten Amtssprache. Zusatzinformationen Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Frau Susanne Haertel-Borer, Sektionschefin, Tel. 058 464 01 65. Referenznummer: 41675 Hier gehts zum Stelleninserat auf der Seite des BAFU Hier gehts direkt zur Online-Bewerbung Zum Arbeitgeber Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist für die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser, Luft und Wald, für den Schutz vor Naturgefahren und für den Erhalt der Biodiversität zuständig. Es ist Teil des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter des BAFU haben Sie die Schweiz von heute und von morgen im Blick. Sie übernehmen in herausfordernden Projekten Verantwortung für die erfolgreiche Entwicklung unseres Landes. Das BAFU bietet Ihnen die Möglichkeit, in einem modernen Arbeitsumfeld einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Schweiz zu leisten. Die Bundesverwaltung achtet die unterschiedlichen Biografien ihrer Mitarbeitenden und schätzt deren Vielfalt. Gleichbehandlung geniesst höchste Priorität.Da die französische und italienische Sprachgemeinschaft in unserer Verwaltungseinheit untervertreten ist, freuen wir uns über Bewerbungen von Personen dieser Sprachgemeinschaften.
  2. Was umfasst die Ufervegetation? Die Vegetation, die sich im Gewässerraum des (zukünftigen) revitalisierten Abschnitts befindet. Kann der Unterabschnitt in einem sehr langen Projekt unterteilt werden? Abschnitte von weniger als 100 Meter sind nicht sinnvoll. Es könnten aber 2 Abschnitte je 100 Meter gewählt werden v.a. dann, wenn das Projekt sehr heterogene Abschnitte aufweist (z.B. einen urbanen und einen ausserhalb Siedlung). Können mehrere Unterabschnitte (insgesamt mehr als 200 m) untersucht werden? Bei grossen Projekten kann dies mit dem BAFU abgesprochen werden. Der finanzielle Aufwand erhöht sich natürlich stark. Ist eine gesamthafte Bewertung der Indikatoren/Indikator-Sets geplant? Eine Gesamtbewertung über alle Indikator-Sets hinweg (= 1 Wert pro Projekt) ist kaum möglich. Eine aggregierte Gesamtbewertung pro Indikator-Set wird angestrebt, muss aber noch erarbeitet werden. Gibt es eine Infomail, wenn eine neue Version der Praxisdokumentation aufgeschaltet wird? Nein, der Kanton oder das mandatierte Büro ist selber dafür verantwortlich, die neuste Version zu verwenden.
  3. In der Periode 2020-24 sind kleine Fliessgewässer im Fokus. Ist in diesem Fall mit «klein» die Gewässergrösse oder die Klassierung gemäss Projektkosten gemeint? Die Gewässergrösse (siehe MB 3, Kap. 3.1 undBox 3.1). Wechselt der thematische Fokus jede PV-Periode? Die relevanten Fragestellungen und die Untersuchungsdauer werden mit der Praxis, z.B. im Rahmen von Erfas diskutiert werden. Müssen Untersuchungs-und Kontrollstrecke im gleichen Jahr erhoben werden? Ja, bzw. innerhalb eines Jahres.VERTIEFT arbeitet mit den gleichen Indikator-Sets wie STANDARD –was ist das Vertiefte an VERTIEFT? Einerseits werden an kleinen Gewässern 6 Indikator-Sets erhoben anstatt nur 3 (viele Projekte an kleinen Gewässern fallen in die Projekt-Kategorie «Klein» und erheben maximal 3 Indikatoren). Andererseits ist eine vertiefte Auswertung der Indikatoren geplant (siehe MB 3, Kap. 3.2). Wie viele Projekte VERTIEFT sollen die Kantone umsetzen? 1-4 Projekte pro Kanton. Falls es keine geeigneten Revitalisierungsprojekte gibt, können auch naturnahe Hochwasserschutzprojekte oder ökolog. Ersatzmassnahmen umgesetzt untersucht werden
  4. Bei langer Planungs-und Umsetzungsdauer können zwischen Vorher-und Nachher-1-Erhebung auch 10 Jahre liegen. Ist das ein Problem? Nein. Wichtig für die Vergleichbarkeit der Daten ist, dass alle Projekte ihre Nachher-Erhebung zu einem ähnlichen Zeitpunkt seit Projektumsetzung durchführen. Wie soll die Nachher-Erhebung von älteren, bereits abgeschlossenen Projekten aussehen, bei denen bereits eine Wirkungskontrolle mit anderen Methoden/Indikatoren vorgenommen wurde? Für alte Projekte ist eine Nachher-Erhebung gemäss Vorher-Erhebung möglich. Dies soll jeweils mit dem BAFU kurz abgesprochen werden.
  5. Wenn ein Projekt schon vormehr als 2 Jahren eine Vorher-Erhebung erfuhr, aber noch nicht umgesetzt wurde, soll eine neue Vorher-Erhebung gemacht werden? Je nach dem. Hat sich der Zustand des Gewässers seit der Vorher-Erhebung nicht verändert können die Resultate der ersten Vorher-Erhebung genutzt werden. Falls nicht, muss eine neue Vorher-Erhebung gemacht werden. Können Ist-Zustand, Defizit-Analysen und Vorher-Erhebung kombiniert werden? Eigentlich ja, solange die Erhebungen gemäss der Praxisdokumentation gemacht werden. Es ist jedoch zu beachten, dass die Defizit-Analyse oft dazu dient, die Ziele der Revitalisierung zu setzen, während die Wirkungskontrolle die gesetzten Ziele überprüfen sollte. Wie soll man mit Vorher-Erhebungen bei Ausdolungenumgehen? Es braucht keine Felderhebung zum Vorher-Zustand (siehe MB 8, Kap. 8.1); dieser wird nach bestem Wissen abgeschätzt. Die abgeschätzten Werte zur Vorher-Erhebung müssen auch abgegeben werden.
  6. Die Vorher-Erhebung ist Teil des Bauprojekts. Kann das BAFU im Rahmen der Subventionsverfügung die Erhebung anderer Indikator-Sets fordern? Der Austausch über geeignete Indikator-Sets soll in einer früheren Phase stattfinden (Koordinationssitzungen, Stellungnahme zum Vorprojekt). Besteht nicht das Risiko, dass die Wirkungskontrolle von Einzelprojekten das ganze Budget aufbraucht? Nein. Es gibt eine spezielle Aufstockung für Einzelprojekte für die Nachher-Erhebung. Die Vorher-Erhebung wird wie bislang über das Bauprojekt finanziert (siehe MB6, Kap. 6.3.2).
  7. Fürs projektspezifische Lernen ist eine Kontrollstecke nötig. Diese wird aber mit der Wirkungskontrolle STANDARD nicht verlangt. Darf man trotzdem eine Kontrollstrecke beiziehen? Ja, aber gerne nach Absprache mit dem BAFU.Im Auenmonitoring werden oft zusätzliche Indikatoren standardmässig erhoben. Muss dies jedes Mal mit dem BAFU abgesprochen werden (Indikator-Set 11)? Grundsätzlich ja. Eine solche Absprache kann aber pragmatisch erfolgen, z.B. mit einem Telefonatoder im Rahmen der Koordinationssitzungen. Dürfen die projektspezifischen Erhebungen auch zwischen den offiziellen Erhebungszeitpunktenerhoben werden?Ja, aber gerne nach Absprache mit dem BAFU. Bis jetzt wurde zum Abschlusseiner Wirkungskontrolle oft ein kleiner Bericht verlangt. Darf der Bericht auch über das Budget Wirkungskontrolle Revitalisierung bezahlt werden? Grundsätzlich ja, aber diese projektspezifischen Informationen dürfen zu keiner wesentlichen Verteuerung der Wirkungskontrolle führen.
  8. Es sollen dem BAFU nur qualitätsgeprüfte Daten übermittelt werden. Was bedeutet das? Alle Variablen sollen vollständig ausgefüllt sein, die Projektkenndaten müssen stimmen und die Werte (soweit einschätzbar) in der korrekten Grössenordnung sein. Wäre es nicht sinnvoller, die Daten der Vorher-Erhebung und der Nachher-1-Erhebung gleichzeitig zu liefern?Ansonsten liegen Vorher-Daten evtl. lange beim BAFU, ohne dass damit Auswertungen gemacht werden können. In der Startphase benötigen wir die Daten jeweils so bald wie möglich (auch einzelne Indikator-Sets), um das Konzept weiterentwickeln zu können. In einer späteren Phase sollen jeweils alle Indikator-Sets eines einzelnen Erhebungszeitpunkts gesammelt geliefert werden. Dies soll den organisatorischen Aufwand bei den Kantonen reduzieren. Wann wird eine Web-basierte Datenbank zur Verfügung gestellt? Das BAFU ist sich bewusst, dass seitens Kantone eine zügige Bereitstellung einer web-basierten Datenbank gewünscht wird. In der Startphase ist ein Excel-basierter Datentransfer aber sinnvoll um Fehler in der Startphase zu identifizieren und einfach zu bereinigen. Das BAFU ist daran Optionen, auch mit externen Partnern, zu prüfen. Wer sagt, ob eine Massnahme erfolgreich war? Die Indikatoren werden jeweils auf einer Skala von 0 bis 1 bewertet. Die Bewertung kann durch Farbkategorien unterstützt werden. Wenn eine Massnahme keine Veränderung brachte, muss dann nachgebessert werden? Nein, das Ziel der nationalen Wirkungskontrolle ist ein übergeordnetes Lernen. Das Ausbleiben einer positiven Entwicklung oder gar eine Verschlechterung sindwichtige Informationen im Lernprozess. Gibt es ein jährliches Controlling von Seitendes BAFU? Nein.
  9. Bezieht sich die Kostentabelle auf eine Erhebung? Ja. Die Kosten in der Kostentabelle (MB2, Tab. 2.1) beziehen sich auf einen Erhebungszeitpunkt: Vorher-Erhebung, 1. Nachher-Erhebung oder 2. Nachher-Erhebung. In welchem Umfang soll die Wirkungskontrolle STANDARD durchgeführt werden? Das in der PV-Verhandlung gemeinsam festgelegte Budget STANDARD (Leistungsindikator LI 1.3) soll möglichst ausgeschöpft werden. Was ist, wenn das Budget über-oder unterschritten wird? Das Budget sollte nicht zu sehr unter- oder überschritten werden, eine Punktlandung ist dennoch schwierig. Bei grösseren Abweichungen können Anpassungen mittels Alternativerfüllung am Ende der PV vorgenommen werden. Gemäss Handbuch Programmvereinbarungen im Umweltbereich wird ein Konzept zur Wirkungskontrolle gefordert. Wird dieses subventioniert? Die Planung der Wirkungskontrolle (Mandatierung) und Erhebung wird über den LI 1.3 subventioniert. Gibt es Vorlagen für Pflichtenhefte? Bisher nicht. Der Schritt von den detaillierten Steckbriefen zu einer Pflichtenheft-Vorlage ist jedoch klein. An einem Erfa wäre zu diskutieren, ob Pflichtenheft-Vorlagen seitens Kantone gewünscht sind. Ist eine Wirkungskontrolle bei einem reinen Hochwasserschutz-Projekt möglich? Eine Finanzierung mit GSchGist nicht möglich.Gemäss PV-Handbuch ist auch keine Finanzierung über die PV Schutzbauten vorgesehen. Für ein Einzelprojekt sollte im begründeten Einzelfall die Sektion Hochwasserschutz angefragt werden. Die Indikator-Sets würden sich grundsätzlich auch für eine Wirkungskontrolle von Hochwasserschutzprojekten eignen. Sollen die Wirkungskontrollen von der Sanierung der Fischgängigkeit oder von Seeuferrevitalisierungen auch mit diesem Budget finanziert werden? Ja. Die Indikator-Sets eignen sich aber nicht für solche Wirkungskontrollen. Für die Sanierung der Fischgängigkeit sollten eher die Indikatoren der Sanierung Wasserwasserkraft gebraucht werden. Bei den Seeuferrevitalisierungen gibt es zurzeit keine Vorgaben. Da Daten aus diesen Erhebungen derzeit nicht in den nationalen Lernprozess einfliessen, sollte der Einsatz von Finanzmittel für diese Erhebungen gut abgewogen werden. Die Kostenschätzungen für die Erhebung der Indikator-Sets scheinen eher tief? Für die Kostentabelle (MB2, Tab. 2.1) wurden Schätzungen durch Büros sowie die Erhebungskosten von NAWA als Referenz herangezogen. Es ist eine Kostenschätzung innerhalb einer Bandbreite. Kann man auch keine Wirkungskontrolle machen? Nein. Das Budget Wirkungskontrolle wird automatisch berechnet und muss auch ausgegeben werden, zumindest für die Wirkungskontrolle STANDARD. Anders ist es bei VERTIEFT, wo die Erhebungen auf Freiwilligkeit basieren. Zu welchem Projektierungsstand muss die Wirkungskontrolle definiert sein? Auf Stufe Vorprojekt sollte das Thema Wirkungskontrolle behandelt und die anzuwendenden Indikator-Sets definiert sein, so dass diese Aspekte Teil der kantonalen Vernehmlassung sind. Die Felderhebungen sollen durchgeführt werden, sobald sicher ist, dass das Projekt auch umgesetzt werden wird.
  10. Worum geht es? Mit der neuen Programmvereinbarungsperiode 2020-24 wird auch die Wirkungskontrolle für Revitalisierungen neu und schweizweit einheitlich geregelt. Das Thema wurde in den vergangenen knapp zwei Jahren seitens BAFU und Eawag erarbeitet und an den ERFA’s sowie mit einer Begleitgruppe (Bund, Kantone, Büros) intensiv diskutiert. Dank der Rückmeldungen aus den Kantonen und der Begleitgruppe konnte das Konzept optimiert werden. Die Workshops sollen dazu dienen, dass sich Kantonsmitarbeitende die zukünftig mit der Wirkungskontrolle bei Revitalisierungen zu tun haben werden, sich aus erster Hand informieren können. Wo finden die Workshops statt? 14. Januar : Sargans / Hotel Post 23. Januar: Olten / Hotel Arte 27. Januar: Lausanne / tibits, Place de la gare 30. Januar: Luzern / Hochschule 13.15 bis 17.15 Uhr; mit Kaffeepause. Wie melde ich mich an? Die Anmeldung erfolgt ausschliesslich über diese Internetseite: Anmeldung
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